Wakeboardreiseführer Singapore
Kurz zur Stadt selbst: Vieles ist billiger als bei uns, so kann man bei so genannten Food Courts um 5 S$ also 2,50 EUR echt gut essen.
Auf Autos hingegen haben die hier 150 % Steuern und diese sind nach 10 Jahren wieder neu zu zahlen. Also fast kein Stau, und mit 30.000 Taxis in einer 4 Millionen Stadt kommt man günstig und schnell überall hin.
Kriminalität gibt es so gut wie keine, denn auch bei kleineren Delikten gibt's gleich ein paar auf den Hintern. Aber die Peitsche wird vorher noch in heißes Öl getränkt und man soll angeblich ein Monat nicht mehr sitzen können. Singapore wird auch "Fine" City genannt, weil man hier schnell für Rauchen am falschen Platz 500,- EUR löhnt.
Die Insel selbst ist erst 200 Jahre alt und bestand ursprünglich aus sieben einzelnen Inseln, die dafür extra verbunden wurden. 90 % der Bevölkerung stammen aus China, dann noch 5 % aus Indien und der Rest kunterbunt aus Thailand, Malaysien und Indonesien. Man sieht natürlich auch viele westliche Geschäftsleute umherschwirren, denn so nah am asiatischen Markt und doch so westlich, ist Singapore eine der größten Handelsstädte der Welt.
Also Singapore können wir auf jeden Fall weiterempfehlen. Alles ist sauber, schön hygienisch und voll modern.
Wakeboard Möglichkeiten am Boot gibt es sehr viele, einfach mal am Hafen (Marina) vorbeischauen. Die Boote sind gut und die Preise human, Minutenpreis liegt ungefähr bei einem Euro, am besten man mietet sich gleich für eine Stunde ein.
Eine Wakeboard-Liftanlage in Singapore Downtown ist für 2005 in Planung. Und wenn es einen Cable Worldcup 2004 gibt, ist Singapore ein fixer Austragungsort. Derzeit muss man noch eine Stunde per Fähre nach Indonesien/Batam fahren. Der Lift gehört einem großen Holiday Resort, und die Leute kommen nur am Wochenende zum Wakeboarden.
Das ganze wird als Package mit Anreise, Hotel, Lunch und Coaching gebucht.
Zum Lift: Der Spaß ist nur 8 Meter hoch und das Umlaufseil so ausgeleiert, dass man in der Mitte von der langen Gerade fast hochgreifen kann. Durchschnittsgeschwindigkeit ist 28kmh, wenn man schneller fahren will, muss jemand mit dem Schraubenzieher zum Motor rauf. Als Obstacles gab's Bananen Slider, Ramp und Kicker die halbwegs annehmbar waren.
Ein Bericht von Daniel Fetz alias Fetzy.
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