Rhodos - die Sonneninsel
Rhodos ist eine vielseitige und abwechslungsreiche Insel Antike Kultur trifft auf ausgelassenen Partystimmung, einsame Buchten stehen im Kontrast zu weitläufigen Stränden mit zahlreichen Wassersportangeboten.
Man sollte sich zumindest für zwei Tage einen Leihwagen (EUR 75 incl. Vollkasko) oder ein Moped ausborgen um diese schöne Insel zu erkunden. Nullzeit präsentiert Ihnen eine paar Ausflugsziele der Ostküste, die sehr empfehlenswert sind:
Rhodos Stadt
Rhodos Stadt ist ein Besuch wert. Die malerische Altstadt mit seinen engen Gassen, das neue Rhodos mit seinen Einkaufsstraßen, die Hafengegend, und der ausgedehnte Sandstrand am Nordzipfel der Insel machen einen Besuch unvergesslich. Für jeden ist etwas dabei selbst für Nachtschwärmer gibts ein Lokalviertel. Detailierte Surfinfos findet Ihr im Artikel "Surfen auf Rhodos" .
Faliraki
Der mehrere Kilometer lange Sandstrand von Faliraki liegt an der Ostküste von Rhodos ca. 45 km von Rhodos Stadt entfernt. Er eignet sich hervorragend zum Surfen und für Wassersportaktivitäten. In den Sommermonaten herrscht konstanter ablandiger Wind aus Nordwest zwischen 4-6 Windstärken vor. Auflandiger Wind ist eher selten. Neben einer Wasserskischule, Paragleiten und Jetskiverleih liegt ca. in Ortsmitte Mikes Surfschule. Für EUR 15 pro Stunde oder EUR 25 für den ganzen Tag bekommt man ordentliches Equipment: Bretter aller Marken vom Einsteigerboard bis zum Sinker, Sitzgurte, alle Größen von Segeln und eine zuvorkommende Betreuung.
Am Strand kann man Liegen inklusive Schirm mieten (EUR 3,5 pro Person und Tag) und sich entspannen. Wer in Partystimmung ist, ist hier in Faliraki genau richtig. Abends lockt die Stadt mit Bars und Dikotheken bis in die frühen Morgenstunden. Dementsprechend wird dieser Ort von westeuropäischen Inselbewohnern heimgesucht, die sich tagsüber in ihren Hotelzimmern verkriechen.
Die Anthony-Quinn-Bucht
Man erreicht sie , wenn man die Ostküstenstraße von Rhodos in Richtung Faliráki fährt - die Bucht liegt ca. 2 km hinter dem Ortsende von Fáliraki - dort biegen Sie bei dem Schild mit dem Hinweis Ladikó-Bucht ab. Die Anthony Quinn Bucht liegt rechterhand der Ladikó-Bucht. Benannt wurde sie nach dem Schauspieler Anthony-Quinn, der diese Bucht während der Zeit der griechischischen Militärdiktatur für die Darstellung des Aléxis Sorbás zum Geschenk erhielt.
In den neunziger Jahren wurde diese Schenkung dann von gerichtswegen rückgängig gemacht. U.a. wurde hier auch der Film "Die Kanonen von Navarone" gedreht.
Die Bucht wird in der Hauptsaison von zahlreichen Touristen besucht, überlaufen ist sie aber selten. Gegen Abend lohnt sich ein Besuch allemal, da stehen die Chancen gut, fast alleine einen romantischen Sonnenuntergang zu erleben.
Strand von Afandou
Der Strand von Afandou ist drei Kilometer lang, sehr breit und wahrscheinlich auch deshalb im Hochsommer selten überfüllt. Es gibt einige Liegen und Sonnenschirme, das Angebot an Wassersportmöglichkeiten ist eher gering.
Der Kieselstrand ist wegen des geringen Wellenganges auch für Kinder gut geeignet. Wer sich am Strand ohne viele Menschen erholen möchte wird hier mit Sicherheit fündig. Tavernen und Restaurants befinden sich in der Nähe ebenso wie weitere malerische Strände
Tsambika Strand
Von vielen als Traumstrand der Ostküste gepriesen ist der Tsambika Strand im Hochsommer oft überfüllt aber dennoch einen Besuch wert. Von der Ostküstenstraße Rhodos - Lindos biegt man links zum ca. ein Kilometer von der Kreuzung entfernten Strand ab. Nicht zuletzt weil es weit und breit keine Hotels gibt ist der feinsandige Strand auch bei Familien mit Kindern sehr beliebt. Liegen und kleine Tavernen sind vorort. Der geringe Wellengang ist gut für die Kinder aber schlecht zum Brandungssurfen :-).
Lindos
Lindos gehört neben Ialyssos und Kamiros zu den drei Ur-Städten von Rhodos und war bereits zur Bronzezeit besiedelt. In einer Höhle unterhalb der Akropolis wurden Spuren einer Kultstätte aus aus dem 2. Jahrtausend v. Chr, entdeckt. In der Antike entwickelte sich die Stadt unter dem Einfluß dorischer Einwanderer zur wichtigsten Stadt der Insel. Den teilweise in Höhlen verborgenen Häfen und seine Seefahrern verdankt Lindos seine großen Einfluss und Reichtum im 15. und 16. Jahrhundert.
Sehenswert ist die Akropolis (EUR 6 Eintritt), die man bequem von der Stadt aus auf einem Esel erreichen kann. In der byzantinischen Zeit wurde um die Akropolis eine Festung errichtet, die später von den Johannitern verstärkt wurde. Während der Türkenherrschaft befand sich hier auch eine Moschee, sie wurde allerdings neben vielen anderen antiken Gebäuden beim Erdbeben 1610 zerstört und nicht mehr aufgebaut.
Die Bucht von Lindos ist malerisch, auf gelbem Sand vor tiefblauem Wasser empfiehlt es sich um die Mittagszeit in einer der kleinen Tavernen auszuspannen und auf griechische Zeitnehmung umzuschalten.
Die liebliche Stadt mit den vielen kleinen Gassen und ihren typisch, griechischen, weißen Häusern, ist sehenswert. Nette Lokale und Geschäfte paaren sich mit antiken Kirchen und Sehenswürdigkeiten.
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