Vincent Langer siegt im Racing beim DWC Boltenhagen. Bernd Flessner holt den Gesamtsieg.
Schwer gefordert wurden die besten deutschen Windsurfer beim vierten DWC - Tourstopp im Ostseebad Boltenhagen.
Regattaleiter Holger Lass setzte insgesamt drei Slalomeliminations und vier Racings an und ließ den Aktiven kaum eine Pause. Vier bis sieben Windstärken an der Boltenhagener Seebrücke sorgten für spannende Rennen vor den Augen der vielen Besucher.
Nachdem Bernd Flessner (GER-16, Norderney) am Samstagnachmittag einen eindrucksvollen Sieg in der Disziplin Slalom verbuchen konnte und sich klar gegen seine Kontrahenten Denis Standhardt (GER-189, Bochum) und Vincent Langer (GER-122, Kiel) durchgesetzt hatte, standen am Abschlusstag gleich vier Rennen in der Disziplin Racing auf dem Programm.
Hier kam es zu einem spannenden Dreikampf zwischen dem DWC-Vorjahressieger Helge Wilkens (GER-63, Hannover), dem „Altmeister“ Bernd Flessner und dem erst 18-jährigen Kieler Nachwuchstalent Vincent Langer. Vor dem abschließenden Rennen kamen alle drei Fahrer noch für den Sieg in Frage. Wilkens und Langer starteten gut und setzten sich frühzeitig vom Feld ab. Bernd Flessner gelang nach schlechtem Start eine Aufholjagd: Am Ende der ersten Runde lag er bereits auf Platz vier hinter dem starken Denis Standhardt. Kurz vor dem Ziel fiel dann die Entscheidung: Wilkens musste auf dem Weg zur letzten Boje erst Vincent Langer und anschließend auch Bernd Flessner vorbei ziehen lassen und sich mit dem dritten Platz in diesem Rennen zufrieden geben. Vincent Langer behielt auf der Zielgeraden die Nerven und überquerte jubelnd als Erster die Ziellinie vor Flessner.
Durch den Sieg in diesem abschließenden Rennen errang Langer zum ersten Mal auch den Gesamtsieg in dieser Disziplin. Mit 4,0 Punkten hatte er genau einen Punkt Vorsprung vor dem Deutschen Rekordmeister Flessner (5,0), der den Vorjahreschampion Wilkens (8,0) auf Rang drei verweisen konnte.
In der Gesamtwertung hatte Flessner dennoch die Nase vorn: Durch seinen ersten Platz in der Disziplin Slalom und den zweiten Platz im Racing errang er 3,0 Punkte und gewann hiermit hauchdünn den DWC im Ostseebad Boltenhagen. Glücklicher Zweitplatzierter wurde Vincent Langer (4,0 Punkte) vor dem Bochumer Denis Standhardt (6,0 Punkte). Mit einem Punkt Rückstand landete Helge Wilkens (7,0) auf Platz vier.
Bester Fahrer aus Mecklenburg – Vorpommern wurde der Schweriner Rick de Veer (GER-658), der seinen Heimvorteil nutzen konnte und sich mit Platz 9 zum ersten Mal in dieser Saison unter den Top Ten platzieren konnte. Andrea Wäldin (GER-292, Kiel) siegte souverän bei den Damen.
Der Deutsche Windsurf Cup geht nun in eine vierwöchige Sommerpause, bevor es beim DWC Büsum vom 6. – 8. Juli um die nächsten Punkte geht.
(Quelle: windsurfcup.de)
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